Kastration

Hündinnen und Rüden können in der Regel ab dem 5. - 6. Lebensmonat kastriert werden. Um den richtigen Zeitpunkt für Ihren Hund herauszufinden, lassen Sie sich von uns beraten.

Durch eine Kastration kann man folgenden Erkrankungen bei Hündinnen vorbeugen:

bei Rüden:

Impfung

Grundimmunisierung:

Mit der 8. Lebenswoche SHPPiL, nach 3 - 4 Wochen in einem Alter von 12 Wochen: SHPPiLT, nach 3-4 Wochen: Leptospirose. Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvovirose und "Zwingerhusten" müssen nach der 12. Lebenswoche nicht mehr grundimmunisiert werden.

SHPT:alle 3 Jahre

Pi L:jährlich

1. Folgejahr: Pi, L

2. Folgejahr: Pi, L

3. Folgejahr: SHPPiLT ...

Die Tollwut-Impfung kann bei bestimmten Impfstoffen alle drei Jahre nachgeimpft werden.

Staupe (S)

Die Übetragung der Satupeviren erfolgt meist durch direkten Kontakt oder durch das „Einschleppen“ über Kleidung, Schuhe, etc.. Die Infektion endet in den meisten Fällen tödlich oder hinterlässt starke Folgeschäden. Staupe gibt es in der Darm-, der Lungen- und der nervösen Form. Je nach dem leiden die Hunde unter nicht enden wollendem Durchfall und Erbechen, unter starkem Nasenausfluss und Lungenentzündung oder unter Krämpfen und Lähmungen.

Hepatitis contagiosa canis (H)

Die Heaptitisviren werden über Kot und Urin, sowie durch direkten Hundekontakt übertragen. Im Verlauf dieser Krankheit werden die Zellen der Leber und der Nierenblutgefäße zerstört. Häufige Symptome sind zum Beispiel Gelbsucht und Durchfall.

Parvovirose (P)

Die Infektion mit den Parvoviren erfolgt durch direkten Kontakt der Hunde, den Menschen, Gegenstände und durch Ausscheidungen. Dieser Virus ist extrem widerstandsfähig und kann über Jahre in der Außenwelt überleben. Das Krankheitsbild zeichnet sich durch Erbrechen und starken Durchfall aus, der die Darmschleimhaut zerstört und schon nach wenigen Stunden zum Tod führt.

"Zwingerhusten", Parainfluenza (Pi)

Beim Zwingerhusten handelt es sich nicht nur um einen Virus, sondern eine geballte Infektion mehrerer Erreger. Übertragungen finden durch direkten Kontakt statt und werden durch Feuchtigkeit und Zugluft (daher der Name Zwingerhusten) begünstigt. Der Krankheitsverlauf beginnt mit Augenausfluss und quälendem trockenen Husten, der bis hin zur Lungenentzündung führt.

Leptospirose (L)

Leptospiren werden durch stehendes Gewässer, wie Teiche, Tümpel oder auch Pfützen und Urin übertragen. Der Erreger gelangt über kleine Hautwunden und sogar über die intakte Schleimhaut z. B. im Maul in die Blutbahn und befällt die Leber und die Nieren. Sehr schnell bekommt der Hund Fieber.

Tollwut (T)

Tollwut wird über den Speichel übertragen und endet tödlich. Dieser Virus verbreitet sich sehr schnell über die Nervenbahnen im ganzen Körper.Hier gibt es die Form der „rasenden Wut“, die sich durch Aggressivität äussert und die „stille Wut“ die sich dann eher durch das Zurückziehen des Hundes zeigt. Häufig treten auch Lähmungserscheinungen auf.

Borreliose

Diese Impfung wird häufig als „Anti-Zecken-Impfung“ missverstanden. Geimpft wird aber nicht gegen Zecken, sonder gegen die durch Zecken übertragenen Borrelien. Erkrankt ein Hund an Borreliose treten wie beim Menschen auch Fieber, Appetitlosigkeit, Gelenksentzündungen und Hautveränderungen auf. Leider deckt diese Impfung nicht alle Borrelien-Stämme ab. Daher empfehlen wir zur Verhinderung der Infektion die regelmäßige Zecken-Prophylaxe. Diese lässt sich sehr einfach mit einem Spot On-Präparat ,dass Sie Ihrem Hund auf die Haut tropfen, durchführen.

Entwurmung

Hunde nehmen Würmer oder deren Eier durch Schnüffeln und Lecken am Boden oder an anderen Hunden auf. Diese entwickeln sich nach ca. 3- 4 Monaten zu den pathogenen Larven bzw. dann zum adulten Wurm, daher empfiehlt sich folgendes Entwurmungsschema:

Möchte man auf die Entwurmung verzichten, so sollte man in den selben Abständen den Kot untersuchen lassen. Hierfür soll über drei Tage von jedem abgesetzten Kot eine kleine Menge aufgesammelt werden. Die verschiedenen Proben müssen nicht getrennt gesammelt werden, sondern können in ein Glas, oder eine Tüte gegeben werden, da die Kotproben vor der Untersuchung sowieso nocheinmal vermischt werden.