Kastration

Kätzinnen und Kater können zum Teil schon deutlich vor deren Zahnwechsel geschlechtsreif werden. Daher kastriert man der Regel ab dem 4. Lebensmonat. Um den richtigen Zeitpunkt für Ihren Stubentiger herauszufinden, lassen Sie sich einfach von uns beraten. 

Mit der Kastration kann man bei den Kätzinnen Folgendes verhindern:

 Und bei Katern:

Kastration ist Tierschutz

Auf der ganzen Welt leben zahlreiche herrenlose Katzen, um die sich niemand kümmert. Sie müssen sich Tag für Tag ihre Nahrung mühsam verdienen. Oft sind die Tiere krank, unterernährt und haben nur eine kurze Lebenserwartung. Wenn die Katzen nicht von allein sterben, so werden sie als Streuner erschossen oder sie werden Opfer im Straßenverkehr. Trotz der schlechten Lebensverhältnissen vermehren sich die Katzen sich ständig weiter. Bedenkt man, das ein Katzenpaar in fünf Jahren ca. 13.000 Nachkommen zeugen kann. Durch die Kastration Ihrer Katze helfen Sie das Vermehrungsproblem in Grenzen zu halten. Sie betreiben so aktiven Tierschutz!

Impfung

Schema: 8. Woche: RCPL, 12. Woche: RCPTL, 16. Woche RCPL

RC: jährlich nachimpfen

PL:alle 3 Jahre nachimpfen

T:     alle 4 Jahre nachimpfen

bei reiner Wohnungshaltung ist es möglich auf die Tollwut-Impfung zu verzichten

Katzenschnupfen (RC)

Bei der Infektion sind Herpes- und mehrere Caliciviren beteiligt. Die Übetragung erfolgt durch dirketen Kontakt, aber auch über Gegenstände oder Menschen. Die Symptome beginnen wie eine „harmlose“ Erkältung mit Augen- und Nasenausfluss, der allerdinges sehr schnell eitrig wird. Schnell weitet sich die Infektion auch auf die Lunge aus. Selbst wenn eine schnelle Behandlung zur Gesundung führt, bleiben die Viren ein Leben lang im Körper und sorgen dafür dass sich andere Katzen anstecken und der Infekt immer wieder ausbricht.

Panleukopenie/ Katzenseuche (P)

Ähnlich wie bei der Hunde-Parvovirose sind hier die Parvoviren verantwortlich. Diese sind in der Umgebung jahrelang überlebensfähig und gelangen dadurch nicht nur durch Direktkontakt in den Körper, sondern eben auch durch Gegenstände, Hände und Kleidung der Menschen. Die Parvoviren zerstören die Darmschleinhaut und die weißen Blutkörperchen. Die Erkrankung beginnt mit Abgeschlagenheit, Fressunlust und Fieber und endet mit immer massiver werdendem Erbrechen und Durchfall, der sehr schnell blutig wird.

Tollwut (T)

Tollwut wird über den Speichel übertragen und endet tödlich. Dieser Virus verbreitet sich sehr schnell über die Nervenbahnen im ganzen Körper. Hier gibt es die Form der „rasenden Wut“, die sich durch Aggressivität äussert und die „stille Wut“ die sich dann eher durch das Zurückziehen des Tieres zeigt. Häufig treten auch Lähmungserscheinungen auf.

Katzenleukämie (FeLV)

Das Feline Leukämie Virus wird durch Direktkontakt, aber auch über Gegentstände übertragen. Die Erkrankungen sind sehr vielfältig, werden in den häufigsten Fällen aber durch die Schwächung des Abwehrsystems und durch Tumorerkrankungen (Leukämie) auffällig. Durch das geschwächte Abwehrsystem wird die Katze für alle anderen Keime und Arten von Erkrankungen extrem anfällig und kann sich auch mit einer Behandlung wenn überhaupt sehr schwer und langsam erholen. Auch Katzen, die gesund erscheinen, bleiben Ausscheider des Virus und sind somit für andere Katzen sehr gefährlich.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP)

Dieses Virus mutiert aus dem harmlosen und auch weit verbreiteten Coronavirus und löst eine fehlgeleitete Immunreaktion aus.Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt und über die Umwelt (Gegenstände, Menschen). Die Krankheit beginnt mit Fressunlust, Schlappheit und Fieber. Flüssigkeit sammelt sich im Bauchraum und im Herzbeutel an und (feuchte FIP) oder mit Veränderungen der inneren Organe (trockeneFIP) und verläuft meistens tödlich. 

Entwurmung

Katzen nehmen, wie Hunde auch, Würmer oder deren Eier durch Schnüfeln und Lecken am Boden oder an anderen Katzen auf, diese entwickeln sich nach ca. 3- 4 Monaten zu den pathogenen Larven bzw. dann zum adulten Wurm, daher empfiehlt sich folgendes Entwurmungsschema:

bei Katzen, in deren Haushalt Kleinkinder leben monatlich

Möchte man auf die Entwurmung verzichten, so sollte man in den selben Abständen den Kot untersuchen lassen. Hierfür soll über drei Tage von jedem abgesetzten Kot eine kleine Menge aufgesammelt werden. Die verschiedenen Proben müssen nicht getrennt gesammelt werden, sondern können in ein Glas, oder eine Tüte gegeben werden, da die Kotproben vor der Untersuchung sowieso nocheinmal vermischt werden.